Geschichte
Die Gründer der Gesellschaft und ihre Vision

Die Gesellschaft zur Entwicklung Ost-Jerusalems wurde zu Beginn des Jahres 1966 mit dem Ziel gegründet, die Vision des damaligen Ministers für Tourismus, Akiba Govrin, und des damaligen Bürgermeisters von Jerusalem, Teddy Kollek, zu verwirklichen.

Es ist wichtig hervorzuheben, dass den praktischen Schritten zur Gründung der Gesellschaft eine Initiative vorausging, die zu dieser Zeit von Mordechai Shatner, dem damaligen Leiter der Ökonomischen Gesellschaft für Jerusalem, und dem damaligen Bürgermeister Jerusalems, Mordechai Ish Shalom, eingeleitet wurde.

Es wird verdeutlicht, dass Teddy Kollek, der damals als Vorsitzender der Regierungsgesellschaft für Tourismus diente, noch nicht zum Bürgermeister von Jerusalem gewählt worden war. Im Jahre 1965 war auch er aktiv an der Konsolidierung der Vision der Gesellschaft und ihrer Implementierung beteiligt und unterstützte diese im Verlauf seiner gesamten Amtszeit.

Yitzhak Yaacobi, der mit Teddy Kollek im Büro des ersten Ministerpräsidenten Israels, David Ben Gurion, zusammengearbeitet hatte, wurde zum stellvertretenden Generaldirektor der Gesellschaft gewählt und war bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1994 in deren Arbeit involviert.

Die Vision und die Ziele der Gesellschaft

Das erklärte Ziel der Gesellschaft, das im Verlauf der ersten Jahre ihrer Tätigkeit zum Ausdruck kam, konzentrierte sich vor allem auf die Erschließung des Geländes zwischen der König David Straße im Westen und den Mauern der Altstadt im Osten, wobei das Wohnviertel von Yemin Moshe und das Areal von Hutzot HaYotzer im Mittelpunkt standen und der Schwerpunkt auf der Entwicklung und dem Fremdenverkehr unter Berücksichtigung der Tätigkeits- und Verantwortungsbereiche der Initiatoren und Besitzer lag – des israelischen Fremdenverkehrsministeriums und der Stadtverwaltung Jerusalems

Diese beiden Brennpunkte wurden in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre rehabilitiert, entwickelt und vermarktet (das wiederhergestellte Areal von Hutzot HaYotzer wurde im Jahre 1969 eingeweiht), während die Entwicklung des Wohnviertels von Yemin Moshe Mitte der 1970er Jahre erfolgte.

Gleichzeitig damit drückt die Vision der Gesellschaft, wie sie in ihrer Übersicht und ihrer Satzung konsolidiert wurde, ein denkbar breites Spektrum von Entwicklungsarbeiten aus, die die Gesellschaft auf dem Gelände der Jerusalemer Gerichtsbarkeit ausführen konnte, dies vor allem nach dem Ende des Sechstagekrieges im Jahre 1967, eine Tatsache, die ihren Ausdruck in der Erstellung und Implementierung eines mehrjährigen Arbeitsplans für Rehabilitierung und Aufwertung  sowohl im ingenieurmäßigen als auch im architektonischen Bereich der öffentlichen Areale in der Jerusalemer Altstadt fand, dies mit Ausnahme des jüdischen Viertels, das von der Gesellschaft zur Entwicklung und Rehabilitation des jüdischen Viertels wiederhergestellt wurde.

Im Laufe der Jahre ihrer Tätigkeit sammelte die Gesellschaft umfangreiche Erfahrung bei der Rehabilitation und Erhaltung von Gebäuden und Infrastrukturen in den öffentlichen Arealen, und sie wandelte sich zu einer führenden Institution in diesen Bereichen – das Zentrum der Stadt bietet zahlreiche Zeugen für ihr überzeugendes Engagement bei der Durchführung von Entwicklungs- und Erhaltungsarbeiten (das Wohnviertel von Nahlat Shiva, das Areal des Wohnviertels von Nahlaot, die Fußgängerzone der Ben Yehuda Straße und mehr).

Vorzeigeprojekte, die von der Gesellschaft im Verlauf ihres Bestehens durchgeführt wurden

Im Verlauf der Jahre ihrer Aktivitäten führte die Gesellschaft hunderte von Projekten durch, von denen die wichtigsten die nachstehend aufgeführten sind:

1969 – 1975: Rehabilitation, Erhaltung und Entwicklung des Wohnviertels von Yemin Moshe

1966 – 1969: Rehabilitation des Areals von Hutzot HaYotzer und die gleichzeitige Initiierung des jährlichen Marktes auf dem Areal von Hutzot HaYotzer sowie dessen Durchführung seit etwa 30 Jahren.

1985 – 2010: Rehabilitation, Erhaltung und Entwicklung von Systemen der öffentlichen Infrastruktur im Zentrum Jerusalems (Austausch von Systemen der Infrastruktur, Pflaster, Grünflächen), mit der Fußgängerzone der Ben Yehuda Straße, der Dorot Rishonim Straße, der Solomon Straße, dem Areal der Havatzelet Straße, der Mordechai Hillel Straße und mehr im Mittelpunk.

1970 – heute: Rehabilitation, Erhaltung und Entwicklung von zahlreichen Arealen auf öffentlichen Flächen, mit dem Platz vor dem Jaffa-Tor, der Shalshelet Straße, der Notzrim Straße, einer Reihe von Straßen und Gassen im christlichen, moslemischen und armenischen Viertel im Mittelpunkt.

1980 – heute: Das Projekt des „Königtals“, einschließlich der Rehabilitation und Aufwertung des Hinnom Tals, des Tals der Könige, des Aussichtspunktes „Yad Avshalom“, der Promenade des Ophel, des Aussichtspunktes auf dem Ölberg, des Kidron Tals, des Platzes an der Gihon Quelle und Aufräumarbeiten der Höhle Nr. 2, die sich in der Nähe des Tunnels von Hiskija befindet, und des Warren´s Shaft auf dem Gelände der Davidstadt.

1995 – heute: Leitung des Projektes der archäologischen Ausgrabungen, einschließlich Rehabilitation, Erhaltung und Entwicklung, in der Umgebung des Mist-Tors, in Zusammenarbeit mit der Altertumsbehörde und unter deren Aufsicht und mit dem Davidson Zentrum, die Freilegung, Wiederherstellung und Erhaltung der HaGay Straße aus herodianischer Zeit, des Robinson-Bogens, einer Reihe jüdischer Ritualbäder in der Nähe des Robinson-Bogens und in der Umgebung des Ophel, und mehr.

1997 – heute: Entwicklung von infrastrukturellen Anlagen, Anlage und Wiederherstellung von Zugangswegen und von Gräbern auf dem nationalen Friedhof auf dem Ölberg.

1988 – 2002: Implementierung der Regierungsentscheidung für die Aufwertung der städtischen Infrastrukturen (Straßen, Wasserleitungen, Abwasserleitungen, etc.) überall in Ost-Jerusalem, von Kfar Aqab im Norden der Stadt bis nach Jabal Mukhbar im Süden.

1995 – 1999: Projekt der Kanalisation im Kidron Tal ab dem Grab von Shimon dem Gerechten im Norden bis nach Arav a-Saukhara im Süden, einschließlich Regulierung der Kanalisation und Abwasserleitungen der Wohngebiete entlang seines Verlaufs, und mehr.

Und noch immer setzen wir uns ein!!!

Generaldirektoren der Gesellschaft seit ihrer Gründung:

Yitzhak Yaacobi 1966 – 1994

Yoel Marinov 1994 – 2003

Gideon Shamir 2004 – 2012

Benni Sassy seit 2013